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14.09.13 Ein Blick auf Googles Quantencomputer
D-Wave bietet als erste Firma einen Quantencomputer kommerziell an, der es hält sich die Diskussion, ob es sich beim D-Wave-System um einen Quantencomputer oder einen anders verpackten "klassischen" Computer handelt. Daniel Lidar von der University of Southern California (USC) kommt nun zu dem Schluß, daß es sich bei dem mit 512 Qubits arbeitenden D-Wave-Rechner tatsächlich um einen Quantencomputer handelt.

Bekannte Kunden von D-Wave sind bislang Lockheed Martin (der Rechner ist bei der USC installiert) und Google (in Zusammenarbeit mit der NASA). Auf der D-Wave-Homepage findet sich eine Reihe von Tutorials, die einen genaueren Einblick in die Funktionsweise und Nutzung des D-Wave-Systems geben.

(Quelle: Wired.com, Polymic)

14.10.12 Quantenkryptographie gestern, heute und morgen
Auf Ars Technica findet sich ein ausfühlicher Artikel zum Thema Quantenkryptographie. Es werden die Geschichte, der aktuelle Stand von Forschung und Technik und die Zukunft beleuchtet. Bei der Quantenkryptographie handelt es sich um den Bereich der Quanteninformatik, der schon am besten praktisch nutzbar ist.

(Quelle: Ars Technica)

14.10.12 Neuer Rekord bei Quanten-Teleportation
Einem Forscher-Team ist es gelungen, ein Qubit üher eine Entfernung von 143 km zu teleportieren (Quelle [1]). Diese Entfernung entspricht der Höhe von Low-Orbit-Satelliten, so daß die Quanten-Teleportation für die Kommunikation mit Satelliten verwendet werden könnte.

Bei der Quanten-Teleportation geht es nicht um's "Beamen", sondern etwas wird die Zustandsinformation zwischen zwei versehränkten Teilchen ausgetauscht. Diese Übertragung geschieht dabei ohne Zeitunterschied.

Die Photonen werden dabei üher eine direkte Verbindung entweder durch die Luft oder Vakuum ausgetauscht, d.h. nicht durch ein optisches Kabel. Ein Problem stellt dabei die genaue Ausrichtung von Sender und Empfänger dar. Einen verbesserten Ansatz hierür stellte ein chinesisches Forscher-Team vor (Quelle [2]).

(Quellen: [1] Extreme Tech, [2] Ars Technica)

14.10.12 Harvard-Forscher verwenden D-Wave-Quantencomputer
Laut einer Pressemitteilung von D-Wave, einem der ersten kommerziellen Anbietern von Quantencomputern, setzen Forscher der Harvard-Universität einen D-Wave-Quantencomputer für Berechnung im Bereich der Proteinfaltung ein. Damit wurde gezeigt, daß Quantencomputer zum Lösen von "echten" wissenschaftlichen Problemen eingesetzt werden können.

(Quelle: Ars Technica, D-Wave)

14.10.12 Googles PageRank-Algorithmus mit einem Quantencomputer?
Google verwendet zur Bewertung von Links einen Algorithmus namens PageRank, der sehr rechenintensiv ist. In einem Artikel wird nun diskutiert, wie dieser Algorithmus auf einem Quantencomputer umgesetzt werden kann. Für das gesamte Internet dürfte es schwierig umzusetzen sein, aber bei einer Anwendung auf kleinere Netzwerktopologien soll der Algorithmus auf einem Quantencomputer deutlich schneller sein als auf klassischen Computern.

(Quelle: Ars Technica)

14.10.12 Fortschritte bei Qubits
Eines der großen Probleme bei der Umsetzung des Quantencomputers ist die Aufrechterhaltung der Koh√§renz von Qubits. Hier gibt es Fortschritte mit unterschiedlichen Ansätzen.

  • Es gelang, mit Hilfe von Rubidium-Atomen die Information in Qubits deutlich besser als bisher aufrecht zu erhalten und auszulesen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht nach viel klingt, so konnten doch 71-75% der Informationen wieder ausgelesen werden und die Daten konnten für 3,2 ms gespeichert werden. [1]
  • Wissenschaftlicher haben einen neuen Ansatz versucht und einen Quantencomputer in einem Diamanten umgesetzt. [2]
(Quellen: [1] Ars Technica, [2] The Verge)

06.04.12 How to Program Quantum Computers (Video)
Wie programmiert man einen Quantencomputer? Dieser Frage geht der Physiker Michio Kaku nach und erläutert dies in einem YouTube-Video (das leider nur in englischer Sprache verfügbar ist). Auch wenn die Frage nicht im Detail beantwortet wird, so bekommt man doch einen guten Einblick in der Stand der Technik.

(Quelle: YouTube)

06.04.12 IBM meldet Fortschritt bei Qubits
Die Forschungslabors von IBM melden, daß es gelungen ist, die Lebenszeit von Qubits deutlich zu erhöhen. Diese Qubits können ihren Zustand nun für 100 Mikrosekunden beibehalten. Auch wenn das noch nicht lange klingt, so handelt es sich hier doch um eine Verbesserung um den Faktor zwei bis vier.

Sehenswert ist auch das Video, das einen Einblick in die Arbeit ermöglicht.

(Quelle: The Verge, YouTube)

06.04.12 Quanten-Cloud-Computing?
Auch wenn Quantencomputer noch weit davon entfernt sind, in größerem Stil eingesetzt zu werden, so kann man sich doch einmal Gedanken machen, wie man sie mit dem Trend des "Cloud Computing" kombinieren kann. Daten und Dienste werden hierbei von Rechnern geleistet, die über das Internet erreichbar sind. Um von der Sicherheit der Quantenkryptographie profitieren zu können, wäre es natürlich wünschenswert, zur Kommunikation mit dem "Cloud-Quantencomputer" auch Quantenkommunikation einsetzen zu können. Diesen Ansatz untersuchten Wissenschaftler seit 2009 theoretisch und konnten ihre Idee jetzt mit einem Experiment untermauern.

(Quelle: The Verge)

06.04.12 (Un-)Sicherheit der Quantenkryptographie
Letztes Jahr zeigte sich, daß das Quantenkryptographiesystem von ID Quantique nicht unangreifbar ist. Forscher haben nun die Quanten-Schlüssel-Verteilung (quantum key distribution, QKD) untersucht, auf der die meisten Quantenkryptographie-Ansätze basieren und festgestellt, daß diese nur sicher sind, wenn der Transmitter bei jeder Übertragung ausgetauscht würde. Ansonsten könnte der Hersteller gezielt unsichere Geräte ausliefern.

(Quelle: The Verge)

25.01.12 Quantencomputer in der Cloud
Wenn Quantencomputer verfügbar sein werden, wird es erst einmal wenige geben, die sich viele Leute teilen. Bei klassischen Computern war dies zunächst auch der Fall. Weiterhin setzt sich der Trend des Cloud Computing immer durch. Um Quantencomputer in einem ähnlichen Modell für sicherheitskritische Anwendungen nutzen zu können, sollte der Zugriff auf diese Rechner natürlich auch sicher sein. Forscher der Uni Wien haben sich nun mit diesem Thema beschäftigt und konnten dabei zeigen, daß der Ansatz, den sie bereits 2009 untersucht hatten, sich auch umsetzen lassen würde.

(Quelle: The Verge)

01.01.12 Quantencomputer mit Hologrammen und Standardbauteilen
Ein Forschungsprojekt der Air Force und der Florida Atlantic University schlägt einen neuen Ansatz für Quantencomputer vor, der den Preis dieser Systeme deutlich reduzieren könnte. Hierbei sollen Hologramme und Standardbauteile eingesetzt werden. Statt Elektronen kommen Photonen zum Einsatz. Dummerweise befindet sich der Ansatz noch in einer Phase, in der man die Theorie ganz gut versteht, aber noch keine Prototypen umgesetzt werden konnten.

(Quelle: The Verge)

01.01.12 D-Wave: Quantencomputer im Angebot
Interesse an einem Quantencomputer? D-Wave hat einen im Angebot - für schlappe $10.000.000. Für diesen Betrag bekommt man einen 128-Qubit-Rechner. Dies mag nur ein erster Schritt sein, aber so kann man zumindest schon einmal die Quanteninformatik im Kleinen ausprobieren (mit großem Geld). [1]

Eine zweite Meldung ist schon etwas älter, aber trotzdem spannend: D-Wave hat einen Quantencomputer an Lockheed Martin verkauft. Naja, mehr oder weniger - es geht erst einmal um einen Beratervertrag, eine strategische Beziehung, bei dem die Technologie von D-Wave kommerziell eingesetzt werden soll. [2]

(Quelle: [1] Engadget, [2] Engadget)

28.12.11 Sichere Datenübertragung mit Verschränkung
Forscher der Universität Kopenhagen konnten Teilchen bis zu einer Stunde verschränkt halten. Dies geland bisher nur für den Bruchteil von Sekunden. Damit könnten die Einsatzmöglichkeiten von Quantentechnologie für die verschlüselte Übertragung deutlich erweitert werden.

(Quelle: Engadget)

19.12.11 Verschiedene News aus dem Jahr 2011
Hier ein paar weitere News-Meldungen zum Thema Quantencomputer aus dem Jahr 2011:

29.10.11 Neuer Ansatz für Quantencomputer
Bislang konnten nur eingeschränke Quantencomputer gezeigt werden. Das Problem ist, daß ein Computer aus mehr als einigen Bits besteht - für eine Berechnung müssen diese geladen, verarbeitet und wieder kopiert werden.

Eine neue Veröffentlichung diskutiert einen neuen Ansatz, der zwar nur aus zwei Qubits besteht. Allerdings enthält dieser Rechner auch einen einfachen Bus, der zwei Register miteinander verbindet. Eine detaillierte Diskussion des Ansatzes findet sich auf ars technica.

(Quelle: ars technica)

13.01.11 Photon in Kristall gespeichert
Seit Längerem ist bekannt, daß sich Photonen für kurze Zeit in einem Kristall speichern lassen. Nun konnten Forscher nachweisen, daß es möglich ist, daß das Photon bei der Speicherung in einem Kristall die Verschränkung mit einem nicht gespeicherten Photon beibehält. Allerdings geht es hierbei nur um einen Zeitraum von einigen Sekunden.

(Link: ars technica, DOI.org)

14.12.10 Waveguides verbessern die Zuverlässigkeit von Quantencomputern
Oft ist von theoretischen Fortschritten in der Quantenphysik zu lesen. Allerdings gibt es im Hinblick auf die Realisierung eines Quantencomputers auch zahlreiche praktische Probleme. Forscher haben nun Quantengatter mit sehr niedrigen Fehlerraten vorgestellt, was einen wichtigen Schritt für die Umsetzung eines Quantencomputers darstellt.

(Link: ars technica, DOI.org)

13.12.10 Ist Quantenkryptographie sicher?
Ist Quantenkryptographie sicher oder nicht? Unter Wissenschaftlern wird darüber diskutiert. Ein Artikel bei ars technica gibt einen Überblich über den aktuellen Stand der Disussion.

(Link: ars technica)

30.09.10 Neue Methode zum Auslesen des Elektron-Spins
Einem Team von Wissenschaftlern in Australien und Finnland haben eine Methode entwickelt, mit der der Spin eines einzelnen Elektrons ausgelesen werden kann.

(Link: Engadget)

04.07.10 Neue Methode zur Manipulation von Quantenzuständen
Eine neue Methode erlaubt es, die Quantenzustände von Festkörper-Partikeln zu verändern. Hierzu wird Strahlung im Terahertz-Bereich eingesetzt. Mit diesem Ansatz könnte es möglich sein, Information als Grundlage eines Quantencomputers besser zu manipulieren.

(Link: ars technica)

30.06.10 Quantenspeicher
Wissenschaftlern der Australian National University ist es erstmals gelungen, einen Quantenspeicher zu realisieren. Damit ist es möglich, verschränkte Zustände zu speichern. Der Artikel hierzu erschien in Nature.

(Link: heise.de)

22.05.10 Quantenteleportation über mehr als zehn Kilometer
Forscher konnten mit Hilfe der Quantenteleportation Information erstmals über eine Distanz von mehr als zehn Meilen übertragen. Diese Distanz entspricht der Entfernung der Erdoberfläche und dem Weltraum. Bei der Quantenteleportation wird allerdings keine Materie transportiert, sondern verschränkte Teilchen werden genutzt, um Information auszutauschen.

(Link: ars technica)

19.05.10 Erneuter Angriff auf Quantenkryptographie
Erneut ist es Forschern gelungen, ein Quantenkryptographiesystem erfolgreich anzugreifen. Dabei sind jeweils die einzelnen Implementierungen angreifbar, der grundsätzliche Ansatz der Quantenkryptographie ist dagegen im vergleich zu herkömmlichen Verfahren nachweisbar sicher. Konkret basiert der Angriff darauf, die Übertragung zu abzuhören, daß der Kanal nur soweit gestört wird, daß die Auswirkungen unter der Toleranzgrenze liegen. Dummerweise ist davon gerade id Quantique betroffen, die Schweizer Firma, die der gestrige Eintrag erwähnte. Mehr Infos dazu im Artikel des heise Newsticker.

(Link: heise.de)

18.05.10 Quantenkryptographie fuer Wahlen in Genf
Wirklich aktuell ist es nicht mehr, aber trotzdem interessant: 2007 wurden bei Wahlen im Kanton Genf/Schweiz die Ergebnisse über eine mit Quantenkryptographie gesicherte Verbindung übertragen. Dabei wurde ein System der Firma id Quantique eingesetzt.

(Link: NetworkWorld.com)

18.02.10 Maschinelles Lernen mit Quantenalgorithmen
Im letzten Jahr (siehe Meldung vom 16.12.09) wurde bekannt, daß Google mit D-Wave zusammenarbeitet, wobei aber nicht klar war, welche Absicht Google damit verfolgt. Im Google Research-Blog ist nun zu lesen, daß Googles Schwerpunkt auf Optimierungsproblemen liegt, z.B. der Objekterkennung zur Bildersuche.

(Link: Google Research)

16.02.10 Einzelne Elektronen als Qubits
Eines der großen Probleme auf dem Weg zum Quantencomputer sind immer noch die Qubits. Einen Fortschritt konnten nun Forscher an der Universität in Princeton verzeichnen: einzelnen Elektronen werden eingefangen und können so als Qubits für einen Quantencomputer dienen.

(Link: Science Daily)

16.12.09 Google arbeitet mit D-Wave zusammen
D-Wave, einer der Vorreiter der kommerziellen Nutzung von Quantencomputern, arbeitet nun mit Google zusammen. Angeblich geht es darum, mit Hilfe der Technologie von D-Wave die Bilderkennung von Google zu unterstützen. Mehr Infos dazu gibt es bei Engadget.

(Link: Engadget)

09.12.09 Verteilung von Quantenschluesseln
Über neue Erkenntnisse im Hinblick auf die Verteilung von Quantenschlüsseln berichtet Arstechnica.

(Link: Arstechnica)

19.11.09 Der ersten programmierbare Quantenprozessor
Ein neues System verwendet ein verschränktes 2-Qubit-Quantengatter zusammen mit einem 1-Qubit-Gatter, um einen Quantencomputer herzustellen. Der ganze Artikel findet sich bei arstechnica.

(Link: arstechnica-Artikel)

16.11.09 Quantencomputer und Zeitreisen?
Quantencomputer und Zeitreisen - klingt etwas abstrus, aber auch damit hat sich jemand ausführlich beschäftigt. Eine Zusammenfassung findet Ihr bei arstechnica.

(Link: arstechnica-Artikel)

23.02.09 Quantenkryptographie-Artikel in c't
In der Ausgabe 2/2009 der Zeitschrift c't findet sich ein sehr ausführlicher Artikel zum Thema Quantenkryptographie - lesbar allerdings leider nur gegen Bezahlung.

(Link: c't-Artikel)

04.11.08 Quanteninformationen gezielt übertragen
Wie heise online berichtet, ist es Forschern der Universität Innsbruch gelungen, eine deterministische Übertragung von Verschränkungen zwischen Ionen im Labor zu verwirklichen. Der Artikel auf heise online beinhaltet eine genauere Beschreibung der Neuerung.

(Link: heise online)

09.10.08 Forscher präsentieren Quantennetzwerk
Wie Spiegel Online berichtet, hat die Forschergruppe um Anton Zeilinger in Wien das erste "vollständig abhörsichere Computer-Netzwerk" vorgestellt, das auf Quantenkryptographie basiert.

(Link: Spiegel Online)

12.08.08 QuantumLab der Uni Erlangen
Das QuantumLab der Uni Erlangen entwickelt neue Konzepte, um Schülern der Oberstufe und Studenten die Welt der Quanten näherzubringen. Hierzu gibt die Homepage einen Überblick über Experimente.

(Link: QuantumLab)

28.05.08 Quantenkryptographie geknackt?
Forscher aus Schweden konnten ein Sicherheitsproblem der Quantenkryptographie nachweisen und dieses auch gleichzeitig wieder beheben, wie Slashdot meldet.

(Quelle: Slashdot)

22.02.07 Sicherheitsproblem bei Quantenverschlüsselung behoben
Durch die Quantenkrytographie ist es möglich, über eine Verbindung zu kommunizieren, auf der ein Lauscher erkannt werden kann. Dies geschieht dadurch, dass verschränkte Photonen genutzt werden. Sobald der Lauscher diese Photonen untersucht, so wird die Verschränkung aufgehoben und der Lauscher kann erkannt werden. Allerdings ist es schwierig, nur einzelne Photonen zu versenden, so dass es vorkommt, dass ein zweites, identisches Photon ausgesandt wird, das der Lauscher unbemerkt auslesen kann.

Forschern von Toshiba Research Europe ist es nun gelungen, auch diese "Sicherheitslücke" zu beheben, indem sie spezielle Photonen einfügen, an denen ein Lauschen erkannt werden kann.

(Quelle: IT Pro)

16.02.07 Erster Quantenprozessor der Welt vorgestellt
Die kanadische Frima D-Wave Systems hat den ersten kommerziellen Quantenprozessor der Welt öffentlich vorgestellt. Der Rechner verfügt über 16 Qubits und hat eine Betriebstemparatur von nur 0,005 Kelvin (fast Null-Punkt!). Das System soll ab 2008 kommerziell vertrieben werden. Gleichzeitig arbeitet man an einem Prototypen mit bis zu 1000 Qubits.

Nachtrag: Auf ArsTechnica findet sich ein (gewohnt hervorragender) Artikel, der den Schleier etwas lüftet und die "Superposition zwischen Wissen und Nicht-Wissen" auflöst. So sind beispielsweise anders als bei anderen Quantencomputer-Prototypen nicht alle Qubits miteinander verschränkt, sondern nur ein Teil. Weiterhin wird spekuliert, ob es sich tatsächlich um einen "echten" Quantencomputer oder nur eine andere Technik für einen klassischen Rechner handelt, aber der Artikel kommt zu dem Schlu&szli;g, dass es sich wahrscheinlich um einen richtigen Quantencomputer handelt. Der größte Kritikpunkt ist, dass es bislang keine Veröffentlichungen gibt, die von der Quantencomputer-Community verifiziert werden konnten. Solche Veröffentlichungen wurden allerdings von D-Wave angekündigt.

(Quelle: heise.de, D-Wave Systems, ArsTechnica)

24.01.07 David Deutsch über Quantencomputer
Ein Interview mit David Deutsch, einem der Quantencomputer-Pioniere, ist in der Februar-Ausgabe der Technology Review zu lesen. Dort äßert er sich zu seinem Verständnis der Quantenwelt. Es sei wichtig, dass eine neue Forschergeneration mit frischen Blick des Themas annehmen. David Deutsch ist v.a. für die Multiversen-Theorie bekannt, nach der es mehrere parallele Universen gibt.

Nachtrag: Das Interview ist im Spiegel Online zu lesen.

(Quelle: heise.de, Spiegel)

02.01.07 Interview mit MagiQ-Gründer
Ein Interview mit Bob Gelfond, dem Gründer von MagicQ, ist bei Hack Report zu finden. MagiQ ist die erste Firma, die Quantencomputer auf den Markt bringen will. Im Moment wird an Kryptographie-Lösungen gearbeitet.

(Quelle: Hack Report)

24.10.06 Angriff der Quantenwuermer
Sind Quantencomputer auch nicht vor Viren und Würmern gefeit? Zumindest macht man sich schon gedanken, wie ein möglicher Virenschutz für Quantencomputer aussehen könnte!

(Quelle: New Scientist)

12.07.06 Quanten-Abakus
Wie Spiegel online und heise berichten, haben Bonner Wissenschaftler einen Abakus aus Atomen herstellen können. Dieser könne als Speicher für zukünftige Quantencomputer dienen.

(Quelle: Spiegel online, heise)

11.03.06 Quantencomputer-Einfuehrung bei BR alpha
Bei BR alpha findet sich eine gute Einführung zum Thema Quantencomputer: Link.

26.11.05 Erstes Quantenbyte erzeugt
Erstmals ist es einer Wissenschaftlergruppe in Innsbruck gelungen, ein Quantenbyte, also acht miteinander verschränkte Qubits, zu erzeugen. (Quelle: heise)

26.11.05 Durchbruch bei Quantenmessungen
Zwei Teams ist es gelungen, neue Methoden zur Quantenmessung zu entwickeln. Damit soll es möglich sein, den Zustand eines Quantencomputers zu messen, ohne ihn zu verändern.

(Quelle: slashdot)

30.10.05 Neues Layout
Nun ist endlich das neue Layout für Quantencomputer.de fertiggeworden! Es ist auch langsam Zeit geworden :-)!

13.08.05 Quanten-Information kann negativ sein
Noch eine paradoxe Eigenschaft der Quanteninformationsverarbeitung: Wie Horodecki, Oppenheim und Winter herausfanden, kann Quanteninformation negativ sein. Diese Erkenntnis soll genutzt werden, um zu einem besseren Verständnis von Quantenteleportation und dem Quantencomputer zu gelangen.

(Quelle: slashdot)

26.07.05 Quantencomputer durch Spin Parity Meter m√∂glich
Schweizer Forscher entwickelten eine neue Theorie zur Messung von Elektronen-Zuständen.

(Quelle: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050722029)

16.07.05 Spontane Dekoh√§renz
Wie holländische Forscher berichten, verlieren Quantenteilchen nicht nur bei Kontakt mit der Außenwelt die Kohärenz. Dies kann auch nach einiger Zeit von alleine geschehen.

(Quelle: g-o.de)

22.06.05 Quantencomputer zur physikalischen Simulation
Das kanadische Startup D-Wave Systems aus Vancouver hat 22 Millionen kanadische Dollar erhalten, um in den nächsten drei Jahren einen einfachen Quantencomputer zu entwickeln. Ziel ist es dabei nicht, einen allgemeinen Quantencomputer zu entwickeln, sondern einen, der dazu dienen soll, physikalische Simulationen zu lösen.

(Quelle: Technology Review)

19.04.05 Innsbrucker Physiker lieferte Idee f√ľr neuen Quantencomputer
Eine Arbeitsgruppe um Prof. Anton Zeilinger konnte in Wien erstmals das Konzept für einen sogenannten messungsbasierten oder Einweg-Quantencomputer
experimentell bestätigen. Mehr Infos...

10.03.05 Doppelpackung
Im Februar gab es gleich zwei Fortschritte im Bereich Quantencomputer: Zu einen gelang es Forschern, einen Supraleiter herzustellen, der der Verhalten von Quantenpaaren nachahmt. (slashdot)

Zum anderen gelang es einem Team, die Vorhersage von "Quantum Dots" zu vereinfachen. (slashdot)

20.01.05 Quantenkryptographie
Scientific American berichtet über die Fortschritte in der Quantenkryptographie, die in den letzten Jahren gemacht wurden. Bis jetzt sind zwei Lösungen auf dem Markt.

(Quelle: Scientific American)



12.10.04 5-Bit-Quantenregister aus Deutschland
An der Uni Bonn wurde ein Quantenregister mit Zäsium-Atomen, das aus 5 Qubits besteht.

(Quelle: slashdot)

30.09.04 Links
An dieser Stelle sei noch einmal besonders eindringlich auf die Seite qubit.org hingewiesen. Dort gibt es, wenn auch leider nur auf Englisch, zahlreiche leicht verständliche Einführungen zu diversen Quantencomputer-Themen.

Außerdem interessant: Wikipedia-Artikel zu Qubit und Quantencomputer.

29.09.04 Quantenkryptographisch gesichertes Backup
Langsam scheint richtig Schwung in die kommerzielle Vermarktung der Quantenkryptographie zu kommen: wie heise.de meldet eröffnete heute die Schweizer Firma IdQuantique zusammen mit dem Internetprovider Deckpoint ein quantenkryptographie-gesichertes Backup-Zentrum.

(Quelle: heise.de)

15.09.04 Quanten-verschluesseltes Netzwerk
Forscher der Universtität Harvard, der Universität Boston und von BBN Technologies ist es gelungen, ein Netzwerk aufzubauen, das durch Quanten-Kryptographie verschlüsselt ist.

(Quelle: Metro West Daily News)

30.08.04 F√ľnf Photonen verschr√§nkt
Einem Team von Forschern ist es erstmals gelungen, fünf Photonen zu verschränken. Mit fünf Photonen ist es möglich, eine allgemeine Fehlerkorrektur auszuführen.

Weiterhin gelang es, den Zustand eines Photons zu teleportieren und diesen auszulesen.

Mehr Informationen dazu gibt es in den Quellen!

(Quelle: slashdot, TRN)

27.07.04 Quantencomputer mit herk√∂mmlichen Transistoren
UCLA meldet Fortschritte bei der Verwendung von herkömmlichen Transistoren für Quantencomputer. Den Forschern gelang es, den Spin eines einzelnen Elektrons zu kontrollieren.

(Quelle: slashdot)

15.07.04 Nachweis einzelner Spins
IBM-Forschern am Almaden-Forschungszentrum ist es gelungen, einzelne Spins mit Hilfe der Rasterkraftmikroskopie nachzuweisen.

(Quelle: heise)

16.06.04 Quanten-Teleportation f√ľr Atome
Die aktuelle Ausgabe der Nature berichtet, dass zwei Forscherteams unabhängig voneinander nachweisen konnten, dass die Quanten-Teleportation, die 1993 erstmals von Charles Bennett vorgeschlagen wurde, auch für Atome funktioniert. Bis jetzt konnte dies nur für Lichtquanten gezeigt werden.

Bei der Quantenteleportation wird die Verschränkung ausgenutzt, um den Zustand eines Qubits (Atoms o.ä.) auf ein anderes zu übertragen, wobei dies instantan, also ohne Zeitverzögerung, geschieht.

(Quelle: heise)
(Quelle: Spiegel)


14.06.04 Quantencomputer-Simulator
Das Fraunhofer Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik bietet einen webbasierten Quantencomputer-Simulator an. Auf dem System, das sich noch in der Beta-Phase befindet, lassen sich Quantencomputer mit bis zu 27 Qubits simulieren. Ein Paper, das die Funktionsweise erklärt, ist auf der Seite verfügbar.

(Quelle: heise)


12.6.04 3-Qubit-Rechner
Forschern in Innsbruck gelang es, einem Quantencomputer aus drei Qubits herzustellen. Dabei ist es ihnen sogar möglich, die Zustände der einzelnen Bits auszulesen, ohne die Korrelation zu verlieren.

(Quelle: telepolis)

15.05.04 Parallel-Universums-Test
In seinem Buch "Fabric of Reality" schlägt David Deutsch einen Versuch vor, mit dem sich angeblich die Existenz von Paralleluniversen zeigen läßt: http://www.allsci.com/parallel.html.

(Quelle: allsci)

04.05.04 Quantenkryptographie im Geschwindigkeitsrausch
Forschern am NIST (National Institute of Standards and Technology) ist es gelungen, Quantenkryptographie-Schlüssel mit bis zu einem Megabit pro Sekunde auszutauschen. Mehr Infos.

(Quelle: heise newsticker)

01.05.04 DNA-Computer zur Krebs-Behandlung
Ein Forscher-Team aus Israel will einen DNA-Computer verwenden, um Krebs-Zellen zu erkennen und zu bekämpfen.
Mehr Infos gibt es hier.

(Quelle: Reuters)

24.04.04 Wieder Quantenkryptographie
Neben MagiQ will auch ID Quantique Kryptographiesysteme auf Quantenbasis anbieten.

Weitere Artikel:
  • Herald Tribune

  • EE Times

  • News.com


  • 22.04.04 Erste Bank-√úberweisung mit Quanten-System
    In Australien wurde die erste Überweisung mit einem Quanten-basierten System durchgeführt. Mehr Infos gibt es hier:
    slashdot.org.

    21.03.04 Quantenkrytographie-System von NEC
    Auf der diesjährigen Cebit zeigt NEC ein kommerzielles Quantenkrytographie-System.

    (Quelle: heise)

    09.11.03 Kommerzielles Quantenkryptographie-System
    Die Firma MagiQ gab bekannt, als erste ein kommerzielles Quantenkryptographie-System namens Navajo anzubieten. Damit ist es möglich, abhörsichere Verbindungen zu betreiben. Ein "Mithörer" würde sofort auffallen, da er die Verschränkung der zur Kommunikation verwendeten Photonen beeinflussen würde.

    (Quelle: Light Reading, MagiQ)

    01.11.03 Kontrolliertes NOT-Quanten-Gatter
    Japanischen Forschern ist es gelungen, ein kontrolliertes NOT-Quanten-Gatter zu demonstrieren. Zusammen mit einem 1-Qubit-Rotations-Gatter, das das Team um Tsai Jaw-Shen, das von NEC und RIKEN, dem japanischen Institut für physikalische und chemische Forschung, gefördert wird, schon 1999 herstellen konnte, läßt sich daraus theoretisch ein universelles Quantengatter bauen. Trotzdem bleibt nach wie vor das Problem, die Verschränkung lange genug aufrecht zu erhalten.

    Dazu ein Post auf slashdot: If you crash your quantum computer would you rip a hole in the space-time continum. Maybe that is how black holes get started; one for every planet that just gets to this point and then loads Windows on a quantum computer. (ericspinder)

    Und noch eine technische Änderung: Heute habe ich die News-Seite auf Blogger umgestellt.

    Quantencomputer-Literatur :):
  • Quantum Error Correction Sonnet von Daniel Gottesman.
  • Quantum Cryptography von John Preskill

    (Quelle: Infoworld)





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